Dr. Achim Heinze


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6h Schwanenstadt 03.05.2009

Wettkampfberichte > 2009

6-Stunden-Rennen Schwanenstadt 3.5.2009

2 Tage nach dem nicht gerade auf Schonung gefahrenem 300km-Brevet in Haid lud erneut gutes Frühjahrswetter zum Radrennen ein. Dieses mal nach Schwanenstadt, eher bekannt als Austragungsort für Moto-Cross-Veranstaltungen. Mangels Betreuern begnügte ich mich mit 6 statt 12 Stunden.

Bei der Startnummernausgabe wurde mir zu meinem Erstaunen die Startnummer 1 überreicht. Damit sollte ich das ganze doch etwas ernster nehmen. Folglich stellte ich mein Auto an den Streckenrand und baute auf dem Dach mein Ensure/IceTee-Arsenal (gab´s als Startgeschenk) auf. Radflaschen hatte ich leider keine dabei, da ich die Veranstaltung eher als Training verwenden wollte.

Das Feld war sehr gut besetzt. Die vielen Lizenzfahrer und Teams drückten dem Renngeschehen ihren Stempel auf. So wurde an jedem Berg und jeder engen Kurve attackiert. Da die Strecke für unsere große Gruppe in Abschnitten etwas eng war, fuhr ich in Runde zwei am Berg vorn. Streckenkenntnis und- überblick schaden nie. Die zweite Hälfte der 10km-Strecke war einfach.

Runde um Runde wurde absolviert, zwei 12-h-Fahrer hielten sich unter uns auf. Teilweise war es schon etwas langweilig… …nach ca. zweieinhalb Stunden probierte ich es einfach und fuhr weg. Da niemand folgte, beschloss ich, beim Auto anzuhalten und Flaschen aufzufüllen. Da sich das Peloton noch nicht zwingend genähert hatte, entschied ich mich, der Startnummer 1 gerecht zu werden und fuhr solo weiter. Vielen Dank an den 2-Rad-Chaoten Manuel, der neben mir geparkt hatte und zweimal Verpflegung von meinem Autodach reichte.

Dass ich nicht dreieinhalb Stunden gegen 40 Mann ankomme war zu jedem Zeitpunkt klar. Dass es trotz Wind 44km Alleinfahrt an der Spitze wurden, hätte ich allerdings vorher nicht gedacht. Hatte auf jeden Fall Spaß gemacht, man konnte die ganze Strecke ohne Betätigen der Bremshebel "durchschießen", was in der Gruppe nicht möglich war.

Als ich schließlich 1 km hinter mir die Verfolger erblickte, nahm ich etwas raus, um für die folgende Attacke gewappnet zu sein. Hierbei wurde mir fast das Einfüllen des Eistees während der Fahrt zum Verhängnis. Ich fuhr zu weit hinten - schnell entstand eine Lücke. Zusammen mit einem weiteren Fahrer gelang nach 4 km wieder der Anschluss.

Den Rest des Rennens verbrachte ich (weiter) vorn. Viel passierte dann nicht mehr. Das Tempo wurde langsamer, die Attacken ließen nach. Am Berg spürte man die Kilometer. Alles lief auf einen Schlusssprint hinaus. In der letzten Runde fuhr ich als Erster über die Ziellinie, dann wurde doch noch eine Runde gefahren. Auch gut. Offenbar durfte die Hauptgruppe das selbst entscheiden. Aus dem Zielsprint von ca. 35 Fahrern hielt ich mich heraus, ohne größeres Zutun kam dabei noch Platz 11 heraus.

>>> Nächstes Jahr 12 Stunden!!!!!

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