Dr. Achim Heinze


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Vorbereitungswettbewerbe

Wettkampfberichte > 2012



Jedermanngiro (Einzelzeitfahren/Bergzeitfahren/6h-Rennen)

Knapp 20 Tage vor dem Glocknerman bot sich mit der Teilnahme am Jedermanngiro eine gestaffelt-intensive Vorbereitseinheit Im Wettbewerb an (um den umstrittenen Begriff "Vorbereitungswettbewerb" nicht zu verwenden).

1. Etappe: EZF Offenhausen

Im Rahmen der österreichischen Zeitfahrmeisterschaft besteht die Möglichkeit, sich auf derselben Strecke mit den Profis zu messen. Leider ist die Strecke für unlizenzierte Fahrer nicht gesperrt, sodass man besser nach vorn als in den Boden schauen sollte.
Nach 5 von 22,5 km werde ich von einem "echten" Zeitfahrer mit allem Drum und Dran (Helm, Scheibe,...) recht flott überholt. Doch am Anstieg (70 Hm) kann ich mich wieder mühelos vorbeischieben. Auf den letzten 5 km ist wieder der Zeitfahrer am Zug. 2 km vor dem Ziel steht ein Pkw quer auf der Straße und rangiert umständlich...
...das wär´s gewesen. Deshalb "Vorbereitungswettkampf" mit Nase im (an diesem Tag sehr starken) Wind! Rang 31.


2. Etappe: Bergzeitfahren Hochkreut

Schon eher nach meinem Geschmack: 3 km flach, dann 5 km bergauf (400 Hm). Lockere Startatmosphäre.
Zunächst komme ich im Flachen nicht richtig in Tritt und fahre zu langsam. Nach 3 km biegt man scharf rechts ab und der Berg beginnt. Schnell finde ich die richtige Atemfrequenz und klettere Kehre um Kehre durch den Wald empor.

Die drei vor mir Gestarteten hole ich nach und nach ein (Startintervall 1 min). Dann käme in der Startreihenfolge Christian Hemetsberger, der als spezialisierter Bergfahrer bestimmt nicht überholt wird. Bei der Siegerehrung werde ich als AK-Zweiter aufs Podest gerufen. Insgesamt Rang 7.



3. Etappe: 6h-Rennen Schwanenstadt

Mit ca. 50 Teilnehmern wieder eine ähnlich überschaubare Starterzahl wie gestern - allerdings nur mit wenigen Ausnahmen dieselben Rennradfahrer; 24°, Sonne, starker und noch angenehm kühler Südostwind - gute Bedingungen!
Betreut werde ich von Günter Stahrl, der sich am einzig nennenswerten Anstieg positioniert.

Zunächst kontrollieren die Mannschaften Ceatec und Ovilava Wels das Geschehen. Da die Strecke flacher als im Vorjahr gewählt wurde, bleibt das Feld lange zusammen. Teilweise ist die Streckenführung zu eng und speziell die Ortseinfahrt Schwanenstadt zu stark vom Wochenendverkehr frequentiert.

Nach zwei Stunden versuche ich mit drei Mitstreitern einen Angriff - damit endlich irgendetwas geschieht - und damit ich freien Zugriff auf die gereichte Flasche habe.
Der Griff zur nächsten Flasche verläuft hingegen nicht so glücklich: Nach etwa vier Stunden geschieht die entscheidende Attacke, was üblicherweise im Radsport nicht auf Facebook angekündigt wird, sodass man den Angriff als Fahrer im Teilnehmerfeld in der Regel (zu) spät bemerkt.

Ich verliere den Anschluss an die erste Gruppe, als Trost gibt´s wenigstens eine ungestörte Übergabe der Flasche am Ende des zerrissenen Hauptfeldes. Nachdem sich alles neu sortiert hat, bilde ich mit Robert Mayr, Christian Gammer, Robert Buchleitner und Walter Sageder eine gut funktioniertende Gruppe. Mit unserem zügigen, aber gleichmäßigen Tempo macht Radfahren gleich wieder richtige Freude! Von 6 Minuten Rückstand auf die bereits zuvor davon geschlichene Fluchtgruppe arbeiten wir und bis auf 2 Minuten wieder an die Spitze heran. Ein paar Versprengte werden dabei eingesammelt bzw. überholt.


Auf der 16. und letzten Runde versuche ich noch eine Soloflucht, um einem nicht ungefährlichen Sprint zu entgegehen, was aber nicht gelingt. So kommt es doch noch zum Ortssprint entlang vereinzelt aufgestellter Absperrgitter. 2 Minuten vor uns, beim Sprint um Rang 1, hat es richtig gekracht "und ein Rad ist geflogen", wie berichtet wird. Das kann ich 2 Wochen vor dem GM gar nicht brauchen. Auf Rang 11 endet der dritte Vorbereitungswettbewerb mit der nicht ganz neuen Erkenntnis, dass man im G2-Bereich länger und schneller Rad fährt als 95% Bummeln und 5% intensiv. Aber wem sagt man das...

...diesen Trainingsreiz nehme ich abgesehen davon gerne mit! Insgesamt eine erfolgreiche 3-Tages-Einheit, die mit einer 2h-Regenerationseinheit am Tag darauf abgeschlossen wird.













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