Dr. Achim Heinze


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Radmarathon Tannheimer Tal 11.7.2010

Wettkampfberichte > 2010

Fette Reifen als BegleitungAbfahrt vom ArlbergRennleitung ( Zigarette!) und die Führungsgruppe...... und die Verfolger knapp dahinter im Anstieg zum HahntennjochWürde nicht ARBÖ auf der Hose stehen, könnte man meinen, dass Contador in Tannheim am Start warGipfelstimmung am HahntennjochIm Ziel mit Marco Felgenhauer von Procycling

Radmarathon Tannheimer Tal/Österreich 230 km /3000 Hm


Facts: 1500 gemeldete Teilnehmer, davon über 800 auf der Extremstrecke. Dazu noch die Österreichische Staatsmeisterschaft im Radmarathon. Fast 3/4 der Starter kommen 2010 jedoch aus Deutschland.

Am Samstag bei gut 30 ° im Auto angereist, ging es für mich nach der Startnummernabholung gleich an die Arbeit: Ein Fotoshooting mit Marco Felgenhauer von Procycling. Damit es gleich raus ist: Im Herbst erscheint (m)ein Buch zum Extremradsport - "Von 0 auf 1000", dafür wurden noch die letzten Bilder erstellt.

Von 0 auf 1000 geht es 2010 beim Tannheimer Radmarathon am Tag darauf allerdings nicht los: Etwas gewöhnungsbedürftig ist zunächst die frühe Startzeit um 6 Uhr morgens, zumal ich etwas unerholt angereist bin. Das Anfangstempo in der Großgruppe von mehreren hundert Startern fordert nicht besonders - trotzdem gehen immer wieder Gruppen weg; eine 15-Mann-Fluchtgruppe setzt sich nach 50 km deutlich ab.

Da der erste Anstieg erst nach 80 km beginnt und sich der Vorsprung der Fluchtgruppe vergrößert, gilt es hinauf nach Warth (1494 m), die Entflohenen wieder einzuholen. Bergauf zum Flexenpass (1773 m) und über den Arlberg (1793 m) mache ich gemeinsam mit zwei weiteren Bergfahrern Tempo. Schließlich sind von 15 nur noch zwei Radfahrer voraus, von welchen einer das Rennen auch gewinnen sollte.

Über Landeck und Imst findet sich wieder eine größere Gruppe zusammen. Am Hahntennjoch (1903 m) warten nun 1000 Hm am Stück - der Scharfrichter des Rennens. Zu Grunde richtet mich der Pass nicht - doch die brütende Hitze zehrt an jedem Teilnehmer: der Mund trocknet aus, und die Zunge "klebt" fast am Gaumen. Als 7. komme ich über die Passhöhe.

Am letzten Anstieg zum Gaichtpass (1093 m) geht es in unserer Gruppe noch um Gesamtrang 4. Bergan forciere ich das Tempo, um die Gruppe zu "sprengen", was anfangs ganz gut gelingt. Einen Kilometer vor der Passhöhe erwischt es dann mich selbst - ich werde ebenfalls zum Versprengten.

Auf Gesamtrang 8 komme ich schließlich mit einem Schnitt von 35, 4 km/h nach exakt sechseinhalb Stunden um halb eins bei 33° im Schatten ins Ziel. Die Platzierten liegen dicht beeinander; nur der Sieger, J. Schmeiser, sinnigerweise vom Team Heizomat, ragt mit einem größeren Vorsprung heraus.

Bilder: Andi Wagner, Therapie Nord

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