Dr. Achim Heinze


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Trainingslager Gran Canaria

Wettkampfberichte > 2013

Trainingslager Gran Canaria 30.12.2012 - 6.1.2013

Vom 30.12.12 bis zum 6.1.13 schloss ich mich der Trainingsgruppe um Thomas Stindl an, die seit Jahren diesen Termin für eine erste umfangreichere Einheit wählt. Im Vorfeld bin ich bereits gewarnt worden, dass hier von Sonnenaufgang bis- untergang gefahren wird. Auch eine Episode eine Woche zuvor hat noch einen ähnlichen Hinweis geliefert: Da ich kurz in Graz war, schlug ich vor, eine zweistündige Radausfahrt mitzumachen. Als Antwort kam in etwa: " 2 Stunden? Soll das ein Scherz sein? Wir fahren mindestens fünf!", verbunden mit der Ankündigung, mich um 9:00 am Hotel bereitzuhalten. Da hab ich dann doch lieber abgesagt - schließlich liegt die letzte Fahrt, die länger als zwei Stunden dauerte, Monate zurück. Im Dezember bin ich keine 500 km geradelt, und das Rad stand fast 3 Wochen ungenutzt im Keller (Skilanglauf war angesagt!).

Zum Jahresleistungstiefpunkt kam ich schließlich noch dazu mit leichtem Husten nach Gran Canaria. Was war hat keinen interessiert - ich musste trotzdem mit. Acht Stunden, über 4000 Hm und ungefähr 180 km waren der Begrüßungscocktail am 31.12. Es lief erstaunlich gut! Am nächsten Tag nochmal dasselbe, nur mit schweren Beinen und Edi Fuchs, der sich auf G.C. drei Wochen auf seine diesjährige RAAM-Teilnahme vorbereitet. Wie erwartet lief es an diesem zweiten langen Tag ziemlich schlecht für mich.

Also zurück zu meinem Programm. Cruz Grande mit nur ca. 1800 Km und 65 km (3H), am nächsten Tag 5 Stunden und knapp 3000 Hm. Dieser Wechsel von Be-und Entlastung setzte gleich neue Reize, die wirkten (was man von den "Reizen" am Strand, für den nun nachmittags Zeit war, nicht behaupten kann > Quote o.k., aber Altersdurchschnitt eher nicht!).
Tag fünf und sechs konnte ich bergauf schon richtig antreten, was auch erforderlich war, da der nimmermüde Thomas Stindl das Ortsschild von Maspalomas passiert, als würde sich dort eine Startflagge senken. Von wegen Grundlagentraining!

Nach sechs Radtagen bzw. Halbtagen hieß es ohnehin wieder Koffer packen und vom sommerlichen Inselklima zurück ins regnerische Mitteleuropa. Einen Rekord konnte ich dabei noch aufstellen. Am völlig überlasteten Flughafen Las Palmas kam ich dank des extrem langwierigen Radkoffer Check-in als letzter in das bereits abflugfertige Flugzeug. Der Boarding-Schalter war schon geschlossen, die Ramp-Agents wollten gerade die Tür zumachen. Ich war keine 30 sec am Platz (den ich sehr leicht finden konnte) als wir losrollten. Das war richtig knapp...





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