Dr. Achim Heinze


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Passau Cesenatico

Wettkampfberichte > 2014

Passau - Cesenatico - Tour

April 2014 835 km /4500 Hm

Die Region Rimini/Cesenatico und das angrenzende bergige Hinterland gehören im Fühjahr den Radsportlern. Vom schon vor über einem Jahrzehnt verstorbenen Marco Patani bis hin zum aktiven Cadel Evans trainier(t)en dort Profis, Ambitionierte und Radurlauber mit großer Motivation. Der Giro besucht ebenfalls 2014 die Berge der Romagne.

Noch motivierender ist es, wenn man vom deutschen Winter in den italienischen Frühling aus eigener Kraft pedaliert; deshalb startete ich im April 2014 nahe Passau bei zehn Grad und Regen um nach 835 Kilometern bei 29 Grad (und natürlich Sonne) am Meer in Igea/Cesenatico anzukommen.

Die Etappen

Tag 1: Abfahrt mittags nähe Passau, anfangs Regen, dann aufgelockerte Bewölkung, günstiger Wind, deshalb bis acht Uhr abends gefahren und Stans (südlich der Achenseekrezung im Inntal) erreicht, 220 km, 1800 Hm

Tag 2: Regen all day! Abfahrt in Stans, an Innsbruck auf Nebenstraßen vorbei (Absams, Patscherkofel, Matrei) zum Brenner, dort noch mehr Regen und nur 5 Grad!, Hoffnung auf besseres Wetter in Italien (beim Ötztaler so gelernt) erfüllt sich nicht, in Südtirol geht der Regen erst richtig los, Stimmungstief, erst ab Bozen Wetterbesserung mit nur noch Schauern, die allerdings so heftig ausfallen, dass unentwegt gilt: Regenhose aufi, Regenhose owi, oba heid geht´s (ned) guat... , leichter Gegenwind ab Bozen.
Gutes Hotel mit Pizzeria in Trient gefunden, 225 km, 1600 Hm

Tag 3: Bis Verona noch auf guten Radwegen, dann ist die Schonzeit vorbei: versucht, an der Etsch auf Kiesstraßen weiter zu kommen - unmöglich, nichts beschildert, Sackgassen, usw. >eineinhalb Stunden Zeit verloren. Verona hat die Erwartungen als schönste Stadt, die passiert wird, nicht erfüllt, Trient rules!! Auf Nebenstraßen weiter bis in die Nähe von Ferrara >Tagesbilanz 240 km und 800 Hm dank kommunikativer Kompetenz finde ich ein zwar geschlossenes Hotel, das aber für mich trotzdem ein Zimmer bereit hat!

Tag 4: Ferrara - Igea : 150 km und 300 Hm, also alles flach. Früh allein im Hotel, kein Frühstück, was mich absolut nicht stört > erst radeln, dann essen!; viel Verkehr, in den Städten bis zu 29 Grad! Erster Sonnenbrand des Jahres,...
um 15: 20 Uhr im Hotelzielort Igea/Cesenatico, wo ich von der gesamten Familie Lazzarini erwartet werde, Bewirtung mit Bier (das ich ablehne > nichts wie an den Strand und ins Mare rein!), besagtes Zeitungsfoto >>>

>>>Hier geht´s zum Pressebericht der Voce di Romagna

PS: Die meisten aus der Radgruppe Moewe-Schmelz waren schon etwas länger in Igea und nicht wenige haben dort ebenfalls die 1000 Kilometer vollgemacht. An den drei verbleibenden Tagen bin ich dann nicht mehr all zu viel zusätzlich gefahren (den Tausender vollgemacht), sondern war hauptsächlich in Meernähe, deshalb besondere Grüße an einen gewissen ominösen Herrn Stindl...



... zurück ging´s dann per Auto, "bequem" an nur einem Tag (siehe letztes Bild) , daheim erwartete uns derselbe Regen wie bei der Abfahrt!

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